Imposter Syndrom Test
Vielleicht fragst du dich, ob das, was du erlebst, zum Imposter-Syndrom passt.
Dieser Test kann dir dabei helfen, dein Erleben besser einzuordnen – ruhig, anonym und kostenfrei.
Mit 20 Fragen bekommst du eine erste Einschätzung, wie stark Imposter-Erleben bei dir aktuell präsent ist.
Nimm dir ein paar Minuten Zeit und beantworte die Aussagen möglichst spontan und ohne lange zu überlegen.
Wenn du zuerst mehr über das Imposter-Syndrom lesen möchtest, findest du hier eine erste Einordnung:
Wichtige Hinweise vor dem Imposter Syndrom Test
Das Imposter-Syndrom ist keine Krankheit und keine Diagnose.
Es beschreibt ein inneres Erleben aus Gedanken, Gefühlen, Körperreaktionen und Verhaltensweisen, die in bestimmten Situationen gemeinsam auftreten können.
Wenn du dich in einigen Aussagen wiedererkennst, bedeutet das nicht, dass du ein Imposter, eine Hochstaplerin oder eine Versagerin bist.
Es bedeutet, dass in bestimmten Situationen ein inneres Muster von Unsicherheit, Selbstzweifel oder innerer Wachsamkeit aktiv wird.
Dieser Test dient der Selbstreflexion. Er soll dir helfen, dein Erleben besser einzuordnen und verständlich zu machen.
Der Imposter-Syndrom-Test ist kein wissenschaftliches Diagnose- oder Analysetool.
Mache jetzt den Imposter-Syndrom Test
Bitte beantworte die folgenden Aussagen möglichst spontan.
Es gibt keine richtigen oder falschen Antworten.
Entscheidend ist nicht, wie es sein sollte, sondern wie es sich für dich oft anfühlt.
Nutze dafür die Skala von 0 bis 10, wobei 0 = gar nicht stimmig und 10 = vollkommen stimmig bedeutet.
Frage 1:
Ich vergleiche mich oft mit anderen und habe das Gefühl, dass ich weniger intelligent, talentiert oder leistungsfähig bin als sie.
0 – 1 – 2 – 3 – 4 – 5 – 6 – 7 – 8 – 9 – 10
Frage 2:
Ich habe das Gefühl, dass ich alles alleine machen sollte und zögere, um Hilfe zu bitten.
0 – 1 – 2 – 3 – 4 – 5 – 6 – 7 – 8 – 9 – 10
Frage 3:
Der Gedanke, bewertet zu werden, ist mir ein Gräuel, und ich vermeide Situationen, in denen dies passieren könnte.
0 – 1 – 2 – 3 – 4 – 5 – 6 – 7 – 8 – 9 – 10
Frage 4:
Ich bin meine stärkste Kritikerin.
0 – 1 – 2 – 3 – 4 – 5 – 6 – 7 – 8 – 9 – 10
Frage 5:
Ich reagiere stark auf negatives Feedback und grübele lange darüber nach.
0 – 1 – 2 – 3 – 4 – 5 – 6 – 7 – 8 – 9 – 10
Frage 6:
Ich kann meine inneren emotionalen Reaktionen schlecht kontrollieren.
0 – 1 – 2 – 3 – 4 – 5 – 6 – 7 – 8 – 9 – 10
Frage 7:
Ich neige dazu, meine Leistungen zu bagatellisieren, abzuwerten oder als unbedeutend abzuwinken.
0 – 1 – 2 – 3 – 4 – 5 – 6 – 7 – 8 – 9 – 10
Frage 8:
Ich denke oft über meine Arbeit nach und frage mich, ob ich gut genug bin.
0 – 1 – 2 – 3 – 4 – 5 – 6 – 7 – 8 – 9 – 10
Frage 9:
Ich denke mehr über meine Fehler nach, als über meine Erfolge.
0 – 1 – 2 – 3 – 4 – 5 – 6 – 7 – 8 – 9 – 10
Frage 10:
Ich vermeide oft, etwas Neues auszuprobieren, es sei denn, ich bin sehr sicher, dass ich darin gut sein werde.
0 – 1 – 2 – 3 – 4 – 5 – 6 – 7 – 8 – 9 – 10
Frage 11:
Ich zweifle oft an meinen Fähigkeiten, auch wenn andere glauben, dass ich gut bin.
0 – 1 – 2 – 3 – 4 – 5 – 6 – 7 – 8 – 9 – 10
Frage 12:
Ich bin oft unsicher, ob meine Kenntnisse ausreichen, obwohl ich zahlreiche Abschlüsse und viel Erfahrung habe.
0 – 1 – 2 – 3 – 4 – 5 – 6 – 7 – 8 – 9 – 10
Frage 13:
Ich sorge mich heimlich, dass andere herausfinden könnten, dass ich nicht so fähig bin, wie sie denken.
0 – 1 – 2 – 3 – 4 – 5 – 6 – 7 – 8 – 9 – 10
Frage 14:
Wenn ich bei etwas erfolgreich war und Anerkennung erhalten habe, habe ich Zweifel, dass ich diesen Erfolg wiederholen kann.
0 – 1 – 2 – 3 – 4 – 5 – 6 – 7 – 8 – 9 – 10
Frage 15:
Ich habe Angst, dass ich den Erwartungen anderer nicht gerecht werden kann.
0 – 1 – 2 – 3 – 4 – 5 – 6 – 7 – 8 – 9 – 10
Frage 16:
Aufgaben und wichtige Projekte schließe ich oft nicht ab, weil ich negatives Feedback befürchte.
0 – 1 – 2 – 3 – 4 – 5 – 6 – 7 – 8 – 9 – 10
Frage 17:
Ich kann anderen den Eindruck vermitteln, dass ich kompetenter bin, als ich wirklich bin.
0 – 1 – 2 – 3 – 4 – 5 – 6 – 7 – 8 – 9 – 10
Frage 18:
Ich verzettle mich gerne in Details und denke sehr viel über neue Projekte nach.
0 – 1 – 2 – 3 – 4 – 5 – 6 – 7 – 8 – 9 – 10
Frage 19:
Ich kann nicht gut spontan reagieren, und mit meinen Antworten bin ich oft nicht zufrieden.
0 – 1 – 2 – 3 – 4 – 5 – 6 – 7 – 8 – 9 – 10
Frage 20:
Ich frage mich, warum ich nicht einfach glücklich und zufrieden sein kann.
0 – 1 – 2 – 3 – 4 – 5 – 6 – 7 – 8 – 9 – 10
Die Fragen stammen in abgeänderter Form aus folgenden Büchern: Jennifer Hunt: Unlocking Your Authentic Self und Serena Choo: Letting Go of Imposter Syndrome: Stop Overthinking, Release Self-Doubt and Anxiety, and Embrace Who You Truly Are.
Dein Ergebnis aus dem Imposter Syndrom Test
Wenn du möchtest, kannst du nun die Werte deiner Antworten zusammenzählen.
Das Ergebnis liefert eine erste Einschätzung, wie wahrscheinlich das Imposter-Syndrom Einfluss auf dein inneres Erleben hat.
Je höher die Gesamtpunktzahl, desto wahrscheinlicher ist es, dass sich typische Aspekte des Imposter-Syndroms in deinem Denken, Fühlen oder Verhalten bemerkbar machen.
0–50 Punkte
Es ist eher unwahrscheinlich, dass das Imposter-Syndrom aktuell eine größere Rolle in deinem inneren Erleben spielt.
Einzelne Selbstzweifel oder Unsicherheiten können vorkommen, scheinen jedoch insgesamt wenig belastend zu sein.
51–100 Punkte
Es ist möglich, dass sich einzelne Aspekte des Imposter-Syndroms in bestimmten Situationen zeigen – etwa bei Stress, neuen Aufgaben oder erhöhter Verantwortung.
Im Alltag stehen sie vermutlich nicht dauerhaft im Vordergrund, können aber situativ spürbar werden.
101–150 Punkte
Es ist wahrscheinlich, dass das Imposter-Syndrom dein inneres Erleben regelmäßig beeinflusst.
Typische Gedanken, Gefühle oder innere Anspannungszustände könnten häufiger auftreten und deine Selbstwahrnehmung oder dein Sicherheitsempfinden prägen.
151–200 Punkte
Es ist sehr wahrscheinlich, dass das Imposter-Syndrom derzeit einen deutlichen Einfluss auf dein inneres Erleben hat.
Selbstzweifel, innere Wachsamkeit oder das Gefühl, nicht zu genügen, könnten einen spürbaren Raum in deinem Alltag einnehmen.
Wenn du erkannt hast, dass dich Imposter-Muster beeinflussen, bist du nicht allein.
Vielen kompetenten Frauen geht es ähnlich – auch wenn man es ihnen von außen nicht ansieht.
Dein Ergebnis kann dir helfen, dein inneres Erleben besser einzuordnen, freundlicher mit dir umzugehen und erste, stimmige Schritte zu finden.
Jeder Weg beginnt mit einem Moment der Erkenntnis – und genau diesen Moment hast du dir gerade erlaubt. 🌿
Was bedeutet dein Ergebnis aus dem Imposter Syndrom Test?
Wie geht es jetzt weiter?
Wenn du 0–50 Punkte hast, spricht vieles dafür, dass dieses Thema dein inneres Erleben nicht wesentlich prägt. Du kannst dich im Erfolg & Leben Blog gerne umsehen und Inhalte lesen, die dich interessieren oder inspirieren.
Wenn du 51–100 Punkte hast, kann es sinnvoll sein, dich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Einzelne Aspekte des Imposter-Syndroms könnten dich in bestimmten Situationen begleiten
und sich auf dein Sicherheitsgefühl oder deinen Umgang mit Erfolg auswirken. Im Erfolg & Leben Blog findest du vielleicht passende Artikel.
Wenn du 101–200 Punkte hast, ist es wahrscheinlich, dass das Imposter-Syndrom dein inneres Erleben deutlich beeinflusst.
Zum Beispiel durch anhaltende Selbstzweifel, innere Anspannung
oder das Gefühl, nicht gut genug zu sein, trotz äußerer Kompetenz und Verantwortung.
Für genau dieses Erleben habe ich Erste Orientierung bei Imposter-Syndrom entwickelt. Eine kostenfreie 5-tägige E-Mail-Serie.
Sie kann dich darin unterstützen, dein Erleben im Zusammenhang mit dem Imposter-Syndrom besser zu verstehen und einzuordnen.
Mehr Information zur kostenfreien E-Mail-Serie findest du hier: